Ratgeber
Raffstoren: Vorteile für ein modernes Haus
Kurzantwort
Aussenraffstoren passen besonders gut zu modernen Häusern, weil sie Sonne, Tageslicht, Blendung und Privatsphäre gleichzeitig steuern. Eine gelungene Integration hängt jedoch von Führung, Lamellenpaket, Abmessungen, Fassadenfarbe und Windexposition ab.
Licht steuern und Aussicht behalten
Lamellen werden nur so weit geneigt, dass direkte Sonne abgeschirmt wird. Diffuses Licht und Sichtkontakt nach draussen bleiben erhalten, was bei grossen Wohnraumfenstern oder Arbeitsbereichen nützlich ist.
Grosse Glasflächen schützen
Grosszügige Verglasung bringt Licht, erhöht aber die Sonnenexposition. Passend dimensionierte Aussenbeschattung wirkt vor dem Glas. Jede Öffnung wird nach Ausrichtung und Grösse beurteilt.
System architektonisch integrieren
Kasten oder Nische, Führungen, hochgezogenes Lamellenpaket und Wartungszugang müssen geplant werden. Bei Renovationen bleiben diese Elemente teils sichtbar; Proportionen und Farben sind daher wichtig.
Wind berücksichtigen
Eine grosse Verglasung bedeutet nicht automatisch einen einzigen breiten Raffstore. Dimensionierung, Führung und Exposition setzen Grenzen. Je nach Projekt sind mehrere Elemente passender.
Motorisierung mit einfachen Szenarien
Motorisierung erleichtert die regelmässige Bedienung mehrerer Storen. Gruppen nach Fassade oder wenige sinnvolle Positionen sind oft alltagstauglicher als komplexe Automatik. Sensoren müssen kompatibel und passend eingestellt sein.
Neubau oder Renovation in der Schweiz
Im Neubau lassen sich Aussparungen früh integrieren. Bei Renovationen rund um Biel/Bienne sind bestehende Fassade, Dämmung, Stürze und allfällige STWE-Regeln zu berücksichtigen. Frühe Koordination verhindert spätere Anpassungen.
